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- VORWORT
- Grundsätze
Seminarprogramm
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Grundsätze für das
Seminarprogramm
“Die
Menschen
stärken, die Sachen klären“
(Hartmut von Hentig)
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Gelungenes
Lernen
Neben
dem Erwerb von “Handwerkszeug“ für Schule
und Unterricht in
sonderpädagogischen Kontexten steht die Entwicklung der
LehrerInnenpersönlichkeit im Mittelpunkt des Kompetenzerwerbs.
Folgenden
Fähigkeiten und Fertigkeiten kommt dabei eine besondere
Bedeutung zu:
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Unterricht,
Erziehung und Beurteilung schülerorientiert und unter
Einbeziehung sonderpädagogischer Aspekte (Individualisierung,
Differenzierung,…) planvoll gestalten
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Sachstrukturelle,
didaktische und methodische Kompetenzen erwerben und in der schulischen
Praxis erproben und umsetzen
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Diagnostische
Ansätze und Verfahren kennen lernen und gezielt anwenden
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Beratungskompetenz
erwerben bzw. erweitern
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Systeme
sonderpädagogischer Förderung (insbesondere auch zur
inklusiven Förderung) kennen und reflektieren, sowie
über Vorstellungen zu deren Innovation und Weiterentwicklung
verfügen und diese umsetzen
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ein individuelles
Verständnis von der Entwicklung des Selbstkonzepts als
Lehrerin bzw. Lehrer aufbauen und im Rahmen der Ausbildung
eigenverantwortlich weiterentwickeln
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Die vorhandenen
Fähigkeiten zur sozialen und fachlichen Kooperation und
Teamarbeit in Schule und Seminar anwenden und ausbauen
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Vorstellungen
über den schonenden Umgang mit den eigenen Ressourcen im
beruflichen Alltag entwickeln und umsetzen
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Ausbildung
Folgende
Prinzipien der Erwachsenenbildung sind für uns bei der
Vorbereitung und Durchführung von Seminarveranstaltungen
handlungsleitend:
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FSL
unterstützen die SLA bei der eigenständigen Aneignung
angestrebter Kompetenzen
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Wir bilden aus nach
den Prinzipien der Teilnehmer-, Prozess-, Alltags- und
Problemorientierung sowie der Verantwortungsübernahme
für den eigenen Lernprozess.
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Beteiligung der
Auszubildenden an der Planung und Evaluation der
Seminarveranstaltungen, um so u.a. eine Vielfalt bei den Angeboten und
Inhalten entstehen zu lassen
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Berücksichtigung
unterrichtsrelevanter Aspekte und Verknüpfung von Theorie und
Praxis bei der Gestaltung der Seminare
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Beratung
Beratung
wird als dialogischer Prozess betrachtet, der die gemeinsame
Reflexion des Unterrichts und der Ausbildung ermöglicht.
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Die Beratung bewegt
sich im Spannungsfeld zwischen Expertenberatung und non-direktiver
Beratung
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Im Rahmen der
Beratung orientieren wir uns an übergreifenden
Beratungskriterien, die während der Ausbildung für
die Beteiligten (Anwärter/-innen,
Fachlehrkräfte,…) offengelegt werden.
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Die
Anwärter/-innen werden darin unterstützt, im Rahmen
der Ausbildung ihren eigenen Weg zu finden. Von den Ausbildenden werden
Hinweise auf Entwicklungsmöglichkeiten und
–notwendigkeiten gegeben.
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Pädagogisches
Grundverständnis
Wir
unterstützen die Erziehung zur Mündigkeit,
Selbstbestimmtheit und Verantwortung in einer demokratisch verfassten
Gesellschaft.
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Das Studienseminar
bildet die Anwärter/-innen für die verschiedenen
sonderpädagogischen Handlungsfelder aus und fördert
insbesondere die Ausbildung in integrativen und inklusiven
Beschulungsformen. Es begleitet diese Prozesse im Rahmen der Ausbildung
beratend und unterstützend. Die Arbeit außerhalb der
Förderschule (Tätigkeit in der allgemeinen Schule,
möglichst im Rahmen von gemeinsamem Unterricht) wird als
verbindlicher Bestandteil der Ausbildung angesehen. Dies wird durch
entsprechende Seminarinhalte wie Beratung, Förderung der
interdisziplinären Zusammenarbeit, Austausch über die
Arbeit außerhalb der Förderschule
unterstützt.
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Eine
Pädagogik der Vielfalt braucht flexible Lernwege, etwa in
Bezug auf die didaktisch-methodische Planung und Durchführung
des Unterrichts.
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“Von/vom der
Einzelkämpfer/-in zur/zum Teamer/-in“: Wir
unterstützen kooperative Prozesse des Lehrens und des Lernens.
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Fähigkeiten
der Ausbildenden
Um
die Kompetenzen der Ausbildenden kontinuierlich weiterzuentwickeln,
sind folgende Aspekte wichtig:
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prozesshafte,
demokratische Seminarstrukturen sorgen für Austausch und
Entwicklung
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regelmäßige
Fortbildung und kontinuierlicher Dialog mit pädagogischen
Partnern.
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Gestaltung von
Situationen, die die Zusammenarbeit alle Beteiligten
ermöglichen, ständige Kommunikation
gewährleisten und kontinuierlichen fachlichen Input absichern
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Bestandsaufnahme
der Fähigkeiten und Fertigkeiten der Fachseminarleiter/-innen,
gemeinsame Fortbildungen, Supervision und eigene schulische Praxis
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