Ausbildungsseminar Lueneburg 2
Studienseminar Lüneburg für das Lehramt für Sonderpädagogik
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Informationen
- VORWORT

Aussenarbeit

- Aufgabenfelder
- Einsatz von Anwärtern
- Checkliste für Anwärter
- Prüfungsunterricht
- Erfahrungsberichte


Diese Webseite ist nicht mehr aktuell.
Die Informationen müssen noch entsprechend der neuen Prüfungsverordnung (APVO-Lehr) überarbeitet werde
n
und sollen hier nur als Anregung dienen.

Checkliste zur Organisation der sonderpädagogischen Arbeit außerhalb der Förderschule durch die AnwärterInnen

Im Downloadbereich finden Sie dieses Dokument als PDF- Datei.

Seitens des Seminars wird erwartet, dass sie im Laufe ihrer Ausbildung mindestens 2 Stunden ein Halbjahr lang sonderpädagogische Arbeit außerhalb der Förderschule leisten. Wünschenswert sind auch eine größere Stundenzahl sowie ein längerer Zeitraum. Sie dürfen laut PVO bis zur Hälfte ihres zu erteilenden Unterrichts (6 Stunden) außerhalb der Förderschule tätig sein.
Es ist grundsätzlich möglich, im Rahmen dieser Arbeit Unterrichtsbesuche sowie auch Prüfungsunterricht durchzuführen.
Eine Gutachtenerstellung im Rahmen des Verfahrens zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs ist nicht Teil dieser Arbeit.
Die folgende Übersicht soll ihnen helfen, ihren Einsatz zu organisieren.

Schritt 1:     Informieren Sie sich gleich zu Beginn des Vorbereitungsdienstes über die verschiedenen Möglichkeiten der Arbeit an allgemeinen Schulen bzw. in den mobilen Diensten in ihrer Region bei ihrer Schulleitung, ihren FachlehrerInnen sowie im Studienseminar.
Mögliche Organisationsformen:
Unterricht in Grund-, Haupt- und Realschulklassen (Schwerpunkt Prävention);
Sonderpädagogische Grundversorgung;
Integrationsklassen;
Mobile Dienste;
Gemeinsamer Unterricht von Kooperationsklassen / Grundschulklassen;
Kinder- und Jugendpsychatrie.

Schritt 2: Besprechen Sie mit den beteiligten Lehrkräften und den Schulleitungen beider Schulen ihren Einsatz.

Schritt 3:    Überlegen und besprechen sie gegebenenfalls mit ihrer PS-LeiterIn, ob sie diese Stunden als eigenverantwortlichen oder als betreuten Unterricht durchführen möchten.   
Grundsätzlich sind beide Formen denkbar, es sollte allerdings in beiden Fällen zu Beginn eine Betreuung / Einführung durch die bereits in der allgemeinen Schule tätigen Förderschullehrkraft stattfinden. Die PS-LeiterIn soll auf jeden Fall darüber informiert werden.

Schritt 4:    Beantragen sie bei der Seminarleitung formlos die Änderung der Zuweisung.
Im Antrag enthalten sein sollte:
Name und Adresse sowie Telefonnummer der allgemeinen Schule;
Anzahl der Stunden, mit denen sie in die Außenarbeit gehen möchten;
Angabe ob sie mit eigenverantwortlichem oder mit betreutem Unterricht in die allgemeine Schule / den mobilen Dienst gehen möchten;
Art der Zusammenarbeit.
Im Downloadbereich finden Sie ein Antragsformular als PDF- und Word-Datei.


Schritt 5:    Stellen sie sich persönlich bei der Schulleitung und dem Kollegium der allgemeinen Schule vor und besprechen sie Details ihres Einsatzes.   
Prüfen sie ob es sinnvoll ist sich in Form eines Steckbriefes dem Kollegium bekannt zu machen (z.B. in größeren Schulen).

Tauschen sie ihre Erfahrungen bitte im Seminar aus!
Wir wünschen ihnen viel Erfolg und eine gute und anregende Zusammenarbeit mit den KollegInnen der allgemeinen Schulen sowie der mobilen Dienste.