Ausbildungsseminar Lueneburg 2
Studienseminar Lüneburg für das Lehramt für Sonderpädagogik
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Informationen
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Aussenarbeit

- Aufgabenfelder
- Einsatz von Anwärtern
- Checkliste für Anwärter
- Prüfungsunterricht
- Erfahrungsberichte


Diese Webseite ist nicht mehr aktuell.
Die Informationen müssen noch entsprechend der neuen Prüfungsverordnung (APVO-Lehr) überarbeitet werde
n
und sollen hier nur als Anregung dienen.
Erfahrungsberichte

Dokumentiert werden auf dieser Seite elf kurze Erfahrungsberichte, um damit die Vielfalt der möglichen Erfahrungen und ihre Bedeutung für die Ausbildung zu skizzieren.
Stammschule und
Schule in der Außenarbeit erfolgt
Art der Außenarbeit +: Was gefällt mit gut
-:  was weniger gut
Perspektive
Förderschule Lernen

und

Grundschule, Klasse 1 und 4
:
In der Klasse 4 bin ich 1 Stunde. Dort wird gemeinsam mit der Klassenlehrerin und der fest an die GS abgeordneten Förderschullehrerin im Team unterrichtet, bzw. die Klasse in 3 Kleingruppen aufgeteilt...
...ich muss die schwächeren Schüler Rausnehmen und einzeln oder in kleinen Gruppen fördern. In der Klasse 1 wird Anfangsunterricht gegeben. Themenschwerpunkte sind Dinge des alltäglichen Lebens. Allgemeinwissen, kognitive und motorische Fähigkeiten werden dort spielerisch "abgefragt", um einen ersten Eindruck über die Kompetenzen der Schüler zu erlangen. Der Unterricht wird von mir vorbereitet in Absprache mit der Förderschullehrerin. Auch hier wird im Team unterrichtet die KL immer mit dabei.
+: Das Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in ihrer Wohnort nahen GS zusammen mit den Kindern aus der Nachbarschaft unterrichtet werden. Geräusch- und Unruhepegel in den Klassen sind trotz höherer Schülerzahlen niedriger als an der Stammschule.

-:  Das man effektiver arbeiten könnte, wenn man häufiger an der Schule wäre. Bei jeweils einer Stunde pro Klasse in der Woche, ist es ziemlich schwer eine Beziehung zu den Schülern aufzubauen.
Würde ich noch einmal die Möglichkeit bekommen am RIK teilzunehmen würde ich diese unter "besseren" Voraussetzungen (s. linke Spalte) gerne tun.

Förderschule geistige Entwicklung

und

Grundschule 1.Klasse

Ich unterrichte in der Klasse1 eine Stunde Mathe (mit der Klassenlehrerin zusammen) und eine Stunde Förderunterricht in Deutsch. Für den Deutschunterricht gehe  ich mit den Förderschülern in den Nebenraum, um konzentriert mit ihnen arbeiten zu können. Im Matheunterricht stehe ich allen Schülern für Fragen zur Verfügung. In dieser Zeit bekommen die Förderschüler eine Extraaufgabe.
+: Ich konnte mir viele Ideen für meinen eigenen Unterricht von der Lehrerin abschauen.

-: Zwei Stunden in der Woche sind definitiv zu wenig. Man kann sich nicht ausreichend an die Förderschüler gewöhnen und sie sich nicht an den LA.

Ich kann mir gut vorstellen später einmal in der Integration zu arbeiten.

Förderschule Lernen

und

Grundschule 2.Klasse (Förderschwerpunkt Sprache)

Ich unterrichte zwei Stunden in der Klasse 2 das Fach Kunst.

Währenddessen nimmt die Klassenlehrerin einige Schüler mit individuellem Förderbedarf aus der Klasse heraus.

+: Die Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin.
Es besteht immer genügend eit für Absprachen.
Das Sozialverhalten der Grundschüler ist merklich besser, als das der Förderschüler.
Es ist interessant diese Beobachtungen zu machen und so den Blick für das, was möglich ist, nicht zu verlieren.

-: Da ich innerhalb der Grundschule in einer reinen Sprachheilklasse unterrichte, denke ich, dass ich das eigentliche Aufgabenfeld in der Außenarbeit nicht kennenlerne.

Vielleicht ist es möglich im nächsten Schulhalbjahr noch einmal in einer Grundschulklasse mitzuarbeiten und so das meiner Meinung nach eigentliche Aufgabenfeld der Außenarbeit kennen zu lernen.



Förderschule Lernen

und

Grundschule 2.Klasse


Ich bin mit 5 Stunden in der Klasse 2. Davon gebe ich mindestens 3 Stunden Mathematik. Die restlichen 2 Stunden nutze ich für die Unterstützung schwacher Schüler im Klassenverband.

+: Es findet eine gleichberechtigte Teamarbeit mit dem Klassenlehrer statt. Wir besprechen uns regelmäßig.

Den Unterricht wirklich gemeinsam zu gestalten, sich in Phasen abzuwechseln, als Team zu unterrichten (was allerdings in der Ausbildungssituation nicht ganz einfach ist, da bei den Besuchen der Auszubildende im Vordergrund steht und dieser nur stundenweise in der Klasse ist).
Zusätzlich erteile ich zwei Stunden Förderunterricht in der Parallelklasse.

-: Teamarbeit ist abhängig vom Klassenlehrer - in dieser Klasse nicht erwünscht.

Schwierigkeit:
Einerseits Teamarbeit, andererseits seine Position als Sonderpädagoge finden.


Förderschule Lernen

und

Grundschule 1.Klasse

Ich bin wöchentlich 2 Stunden in einer 1. Klasse. Dort habe ich anfangs die Klasse u. einzelne Schüler beobachtet. Nach den Stunden habe ich mit d. Klassenlehrerin über Probleme einzelner Schüler gesprochen. Mit der Zeit wurde besonders ein Mädchen auffällig in ihrem Sozial- u. Arbeitsverhalten. Diese Schülerin unterstützte ich dann bei der Bewältigung ihrer Aufgaben im Klassenzimmer.
+: Ich merke, dass die Schülerin spezielle Zuwendung u. Unter- Stützung braucht u. sie auch gerne annimmt.

Schade
-
weniger gut finde ich, dass die Unterstützung nur 2 Stunden in der Woche umfasst, was viel zu wenig Zeit für eine spezielle Förderung ist!

Nach den Herbstferien werde ich die Schülerin diagnostizieren, eventuell ein Gutachten und einen Förderplan schreiben.

Förderschule Lernen

und

Grundschule
Klasse 3 und 4

Ich betreue einen Schüler in der Klasse 3, entweder Einzelförderung oder im Klassenverband. Einigen Schülern aus der 4. Klasse erteile ich Förderunterricht in Deutsch
+: Im Förderunterricht sammle ich momentan viele Erfahrungen und bekomme viele Anregungen hinsichtlich der Diagnostik.

-: Die Einzelförderung findet im Flur statt. Kaum Austausch mit anderen Lehrkräften, da wenig Zeit zur Verfügung steht. Habe an dem Tag auch Unterricht in der Stammschule

Für die Einzelförderung bekomme ich einen Raum zur Verfügung

Förderschule Lernen

und

Grund- und Hauptschule
Klasse 1

Ich bin zwei Stunden die Woche im Kooperativen Unterricht tätig und habe sowohl im Grundschul- als auch im Hauptschulbereich zunächst in verschiedenen Klassen hospitiert, um zusammen mit einer weiteren Lehrerin die Schüler mit besonderem Förderbedarf zu ermitteln. Inzwischen findet Einzel-förderung bzw. Förderung in Kleingruppen mit vier Schülern/-innen der ersten Klassen statt. Somit sollen sich also bestehende Schwierigkeiten bei den Erstklässlern gar nicht erst manifestieren. Die Schüler werden aus dem Unterricht genommen und in einem separaten Raum (der Lehrerbibliothek) gefördert.
+: ... dass die Zusammenarbeit mit der Grund- und Hauptschule so gut klappt
... dass ich mit Schülern der ersten Klasse zusammenarbeiten kann (da ich sonst eher die höheren Klassen - 6. und 9. Klasse - unterrichte) und ich so zusätzlich in diesem Bereich Erfahrung sammeln kann.

-: ... dass mir noch Materialien und vor allem die Erfahrung fehlen, wie nun ein Kind mit dem Problem XY konkret am besten zu fördern ist.
... dass eine Doppelstunde die Woche meiner Meinung nach zu wenig ist, um den Kindern gerecht werden zu können
_ um gute Fortschritte zu erzielen, müsste eigentlich kontinuierlicher gefördert werden.
_ außerdem kann so die Beziehung zu den Kindern nur langsam gefestigt werden

Ich werde mich mit der anderen Koop. - Lehrerin über Materialien austauschen und mit ihr die nächsten Förder-situationen noch gemeinsam gestalten, um von ihr zu lernen.

Förderschule emotionale und soziale Entwiclung

und

Hauptschule
Klasse 8

Umfang: 2 Stunden


v.a. Kleingruppenförderung in Absprache mit der Klassenlehrerin. In beiden Gruppen wird am selben Thema gearbeitet. Lehrertandem in der Klasse. Individuelle Unterstützung einzelner Schüler durch mich oder Klassenlehrerin möglich
+: Kooperation mit der Lehrerin an der HS. Problemlose (kurzfristige) Anbahnung der Kooperation mit der HS,  Absprachen mit Stammschule

- kaum Kontakt zu anderen Kollegen in der HS, "Gaststatus"


Förderschule Lernen

und

Grundschule


Ich gebe in der Klasse 3 eine Stunde Englisch und eine Stunde Sachunterricht
+: Die Vergleichsmöglichkeit (was können Grundschüler in vergleichbarem Alter/Klassenstufen), zu sehen, dass spezielle Elemente des Unterrichts an der Förderschule auch etwas für die die schwächeren SchülerInnen der Grundschule bringen.

-:
Dass die Zeit relativ kurz ist (kaum möglich, die anderen Lehrkräfte dort kennen zu lernen oder mal einfach in anderen Klassen zu hospitieren) und der Unterricht auf einen Wochentag beschränkt ist (Unterrichtseinheiten erschwert) - Da ss ich für Tipps noch nicht genug Erfahrung habe.
Ich werde mich (mit Schwerpunktsetzung) mit Diagnostik und Förderung in besonderen Bereichen befassen. Ich werde versuchen in eventuellen Freistunden zusätzlich hospitieren zu gehen. Ich werde im Unterricht weiterhin verstärkt auf Strukturierung, Transparenz und Differenzierung achten.

Förderschule Lernen

und

Kooperation mit Grundschule (Sprache)


In Grundschule mehrere Fördergruppen (Einzelförderung) in Sigmatismus und Dysgrammatismus. Feststellung des Sprachentwicklungsstandes und eventueller Auffälligkeiten.
+: Kollegen sind offen und empfangen SLA freundlich, fragen nach und haben Respekt vor Fachwissen.

-: Schule ist eine riesige Baustelle. SLA sucht ewig nach dem Klassenraum der Förderschüler.

Hoffnung, dass Sprachförderung auf fruchtbaren Boden fällt, das Sprachentwicklungsstand und sprachl. Auffälligkeiten verbessert werden können.

Förderschule Lernen

und

Kooperationklassen in Grundschule 1.Klasse


Ich unterrichte in der 1.Klasse eine Stunde Deutsch und eine Stunde Mathe zusammen mit der Grundschullehrerin. Ich fördere die schwächeren Sch. in der Klasse einzeln oder in kleinen Gruppen.
+: Mir gefällt die gleichberechtigte Kooperation zw. Grundschullehrerin u. mir sehr gut. Auch lerne ich viele neue Anregungen für meinen Unterricht in der Förderschule.
Ich kann immer mehr mein Wissen in Bezug auf lernschwache u. verhaltensauffällige Sch. anwenden.