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Europa und Internationales

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Das Niedersächsische Kultusministerium unterstützt das Bestreben allgemein bildender und berufsbildender Schulen und deren Lehrkräfte, europäische und internationale Themen und Aktivitäten in den Unterricht zu integrieren.

Projekte im Rahmen europäischer Förderprogramme, Schüleraustausch, Schulpartnerschaften, Auslandspraktika, Fortbildungs- und Hospitationsangebote für Lehrkräfte sind in diesem Zusammenhang nur einige Stichworte, die ein weites Aktionsfeld beschreiben.

Die Kooperation mit Partnerländern oder Partnerregionen des Landes Niedersachsen bzw. des Niedersächsischen Kultusministeriums nimmt dabei einen besonderen Stellenwert ein.

Das Schwerpunktthema „Europa und Internationales“ stellt somit ein umfangreiches Informationsangebot zur Verfügung.

Niedersächsische Partnerschaftsaktivitäten

Beispiel

Sommerkurse für ausländische Lehrkräfte

Jedes Jahr bietet das NLQ ausländischen Deutsch-Lehrkräften aus niedersächsischen Partnerregionen Gelegenheit, einen Kurs zu Didaktik, Methodik, Sprache und Landeskunde zu belegen. Der Kurs findet in Hannnover statt und beinhaltet neben didaktisch-methodischen Seminaren und Hospitationen an Schulen auch kulturelle Programmteile. Für die Reisekosten kommt i.d.R. die entsendende Region/Schule auf, die Aufenthaltskosten vor Ort übernimmt das Land Niedersachsen. Eine verbindliche Anmeldung bedeutet keine Teilnahmegarantie.

Der nächste Kurs findet vom 16. bis 27.08.2016 statt.

Das vorläufige Programm können Sie hier einsehen.

Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, dann melden Sie sich bitte bis zum 20.05.2016 auf unserer Veranstaltungsdatenbank (VeDaB) an. Nutzen Sie dafür den folgenden Link: https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=85439.

 

 Europäische Kooperationsprojekte

Beispiel

The Making of: Leadership in Education

Ein europäisches Qualifizierungsnetzwerk

Erfolgreiches Lernen hängt von der Kultur einer Schule und damit von der Qualität der Schulleitung ab.  Ergebnisse der Schulinspektion zeigen, dass nachhaltiges Führungshandeln auf Aufbau, Verankerung und Aktivierung wirksamer Kommunikations-, Entscheidungs- und Verantwortungsstrukturen ausgerichtet sein muss.

Das Comenius Netzwerk Leadership in Education hat 2011 entsprechende Konzepte und Programme in diesem zentralen Bereich von Schulentwicklung erstmals systematisch in einer Europäischen Synopse (2011) sowie in einem Referenzrahmen für Schulleitungshandeln (2011) in Schulen organisiert. Darüber hinaus haben  die  Netzwerkpartner  Empfehlungen für politische Entscheidungsträger formuliert. Eine ausführliche Projektbeschreibung, weitere Informationen zum Projekt sowie Präsentationen zu den Leadership Konferenzen auf der Projektwebsite.

Im Jahr 2013 führte das NLQ einen Studienbesuch zum Thema Improving teaching and learning – Central role of school leaders durch. Der Studienbesuch rekurrierte auf das Comenius Netzwerk Leadership in Education und fasste Maßnahmen ins Auge, die Schulleiter zur Verbesserung der Lehr- und Lernqualität unternehmen können. Dabei werden Schulentwicklungsprogramme, Schulen mit besonderen organisatorischen Strukturen sowie interne und externe Evaluationsmaßnahmen betrachtet.

Beispiel

Involve Parents – Improve School

Schulerfolg ist in hohem Maße vom Elternhaus abhängig. Damit haben Kinder bildungsferner Eltern, insbesondere aus Familien mit Migrationshintergrund, geringere Bildungschancen. Die Förderung von Elternarbeit, vor allem die verstärkte Einbindung von Migranten, ist europaweit bisher ein Randthema der Lehreraus- und -fortbildung. Daher muss verstärkt nach Wegen gesucht werden, Eltern die Möglichkeit zu eröffnen, Verantwortung für den schulischen Lernprozess ihrer Kinder wahrzunehmen.

In diesem Comenius-Projekt wurden unter der Leitung des NLQ von 2007 bis 2010 Konzepte und Materialien entwickelt, mit deren Hilfe Lehrkräfte für die besondere Aufgabe sensibilisiert werden, bildungsferne Eltern anzusprechen.

Beispiel

Absentismus - Strategien und Konzepte gegen Schulschwänzen

Schulabsentismus ist häufig ein Symptom für institutionelle und soziale Desintegrationsprozesse, für Lebenskrisen junger Menschen und begründet die Notwendigkeit, Schulen und Eltern bei der Erziehung zu unterstützen. Nationale Statistiken verweisen auf vergleichbare Problemlagen innerhalb der Europäischen Union, wobei die Modelle und Konzepte zur Prävention und Reaktion äußerst unterschiedlich sind - auch im Hinblick auf Erfolg und Wirksamkeit.

Das Comenius-Projekt "“Absenteeism – Strategies, Concepts and Materials to fight Truancy” fand unter der Leitung des NLQ von 2003 bis 2007 statt. Ziel des Projekts war die Erarbeitung und Erprobung von praxisorientierten Konzepten, Strategien und Materialien zum Umgang mit diesem Problemfeld. Ergebnis waren Gesamtband 1 (englisch) und Gesamtband 2 (englisch) mit entsprechenden Materialien.

 

 

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