BBS Winsen(Luhe) / Bürgerweide 20 / 21423 Winsen (Luhe) 


            EMail-Projekt im Englisch-Unterricht



Schulform: Fachgymnasium Technik
Klasse: 11 TG
Lehrer: Bernd Kollmann, BBS Winsen (Luhe), e-mail: beko_hh@t-online.de

Beteiligte Partnerschulen:

HomePage: http://www.elite.net/

Didaktisch-methodische Zielsetzungen:

Verbesserung der schriftlichen Kommunikation durch reale Kommunikationspartner

Beginn des Projekts

Zu Beginn des Projektes haben sich alle Schüler der Klasse in verschiedenen Projektgruppen zusammengefunden. Die ersten Aufgabenstellungen, die im Lehrer-Schüler-Dialog entwickelt wurden, bestanden, darin sich geeignete Schulen in den U.S.A. und Kanada (high schools, vocational schools, community colleges, etc.) zu suchen, die ein unserer Lerngruppe entsprechendes Schülerklientel hinsichtlich Altersstruktur, Bildungsniveau, Zielsetzung, etc. haben. Die Schüler haben dann bei den ersten Schritten versucht, über selbstverfaßte eMail-Texte mit Hilfe von entsprechenden Suchdiensten (Webb 66, St.Olaf-Liste,Email Classroom Exchange, etc.) erste Kontakte zu entsprechenden Schulen zu knüpfen. Dabei haben die jeweiligen Schüler-Projektgruppen jeweils bis zu 10 Schulen in den U.S.A. und Kanada angeschrieben. Die Schüler hatten sich vorher in verschiedenen Arbeitsgruppen mit den folgenden Themenstellungen zusammengefunden:

  1. Comparison of the respective regions, in which the schools are situated (geography, culture, business and economy, transport, etc.)

  2. Freetime activities (two groups, one focussing on everything around pop and rock music, the other on all the different things young people possibly do after their day at school)
     

  3. Learning at a technological school (what are the specific learning experiences at a similar school the resepective country)

  4. Lifestyle

Jede dieser 4 Gruppen hatten den jeweiligen Schulen schon konkrete Vorschläge unterbreitet, wie man in ein solches Projekt einsteigen kann. Außerdem hatte jede Projektgruppe ihre eigene eMail-Adresse bekommen – zugängig in einem vernetzten (Internet) Computerraum.

Leider waren diese ersten Versuche jedoch mit wenig Erfolg beschieden: entweder kamen keine Nachrichten, oder meine Schüler konnten wegen einer Stundenplanumstellung kurz nach Beginn Projektes (Beginn des 2.Schulhalbjahres 1997/1998) nicht mehr in den für das Projekt vorgesehenen Computerraum. Außerdem wurden häufig von den anderen Klassen, die diesen Raum nutzten, die zum Empfang von eMails notwendigen Konfigurationen verändert, so daß u.U. die Kontaktaufnahme von der anderen Seite des Atlantiks sehr schwierig wurde.

Die erste Kontaktaufnahme war aus den eben dargestellten Widrigkeiten etwas frustierend für Schüler und Lehrer. Glücklicherweise änderte sich diese Situation nach ca. 14 Tagen, als zufällig ein alter Freund und Bekannter von mir aus Texas (Dr. Thomas A..Bankston) bei mir anfragte, ob ich Interesse an einem Austausch / eMail-Ausstausch mit einer Klasse einer senior high school in San Angelo/Texas hatte. Über ihn kam ich mit der Englisch- und Deutsch-Lehrerin Jennifer Sears in von der Central High School in San Angelo/Texas in Kontakt. Mit einer ihrer Klassen hat sich eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit entwickelt, über die jetzt berichtet werden soll.

Bisheriger Verlauf des eMail-Pojektes

Nachdem sich aus den ersten Versuchen, mit mehreren High Schools in Nordamerika Kontakt aufzunehmen, wegen der genannten Schwierigkeiten wenig ergeben hatte, haben wie versucht, so viele von den oben genannten Projekten mit der Central High School in San Angelo/Texas anzugehen. Dabei ergab sich, daß die Klasse von Jennifer Sears vor allem an den folgenden drei Projekten Interesse hatte:

Comparison of the respective regions, in which the schools are situated (geography, culture, business and economy, transport, etc.)

Freetime activities (focussing on all the different things young people possibly do after their day at school)

Schooling and education

Wir haben dann wegen der genannten Raum- und Hardware-Schwierigkeiten auch für die zukünftige Arbeit auf die gruppenorientierten eMail-Adressen verzichtet. Alle Nachrichten wurden von dem PC in unserer Bibliothek, der einen Einzelplatz – INTERNET und –eMail-Zugang hat, verschickt bzw. die Antworten von der amerikanischen high school empfangen. Die Schüler der Central High School in San Angelo/Texas haben dann ihre Texte mit Hilfe von WORD7.0 erstellt und Jennifer Sears hat diese Texte als "attachment" an eine kurze eMail angehängt. Umgekehrt haben unsere Schüler ihre Texte auch in eine WORD-Datei verpackt und sie wurden dann als "attachment"-Paket nach Texas geschickt. Inzwischen meine ich ich auch, daß dieses Verfahren für einen eMail-Austausch in der Fremsprache praktikabler ist als das ursprünglich vorgesehene Verfahren mit den gruppenorientierten eMail-Adressen. Die didaktisch methodischen Überlegungen dazu werde ich weiter unten darstellen.

Seit etwa Mitte Februar entwickeln die jeweilgen Gruppen Fragestellungen zu den jeweiligen Themengebieten und senden sie an die Partnerschule. Die Gruppe aus Jennifer Sears‘ Klasse, die für das jeweilge Projekt zuständig ist, beantwortet die Fragen der Schüler aus unserer jeweiligen Projektgruppe bzw. kommentiert und/oder interpretiert sie. Im Gegenzug entwickeln die texanischen Schüler aus Ihrer Projektgruppe Fragen zu unserer Schule, Deutschland .etc. , die dann wieder von unseren Schülern aus der jeweiligen Projektgruppe beantwortet wird. Bis zu den Osterferien hat ein reger Austausch über die jeweilgen Themen stattgefunden, die anfänglich oberfächlichen Fragestellungen und Antworten vertieften sich immer mehr im Laufe der Zeit. Die Schüler lernten inzwischen sehr vieles über Unterschiedlichkeiten und Gemeinsamkeiten des jeweiligen Landes, der jeweiligen Region und der jeweiligen Schule.

Da anfänglich nur drei Gruppen in Projekten arbeiten konnten, stellte sich die Frage wie man mit dem Rest der Klasse verfahren wollte. Jennifer Sears entwickelte die Idee des topic of the week (Thema der Woche): in einer Woche schlagen wir ein Thema vor, die Woche darauf die texanische Schule. Fragen und Stellungnahmen werden dann vom Rest der nicht in Gruppen organisierten Schüler bearbeitet, so daß alle Schülergruppen und damit alle Schüler sinnvolle Aufgaben im Rahmen des eMail-Projektes haben. Bisher gelaufene topics of the week: laws and regulations for adolescents (school, driving licences, visiting bars and pubs, traffic, etc.), Carnival and ‘Fasching‘ in Germany, eating habits, vacation activities habit (e.g.: do Germans, resp. Americans travel a lot ?, where do they spend their vacations ?, etc.).

Kurz vor den Osterferien kam doch noch ein Kontakt mit einer andern Schule, der High School in Merced / California, -über Email Classroom Exchange - zustande, mit einer senior high school class von Nancy Loes, der betreuenden Lehrerin. Die kalifornische Klasse arbeitet jetzt mit den bisher noch nicht mit einem eigenständigen Projekt versorgten Projektgruppen des TG 11 zusammen, erst eMails mit den entsprechenden Fragen, Antworten und Kommentaren sind schon hin und her geschickt worden.

Hinsichtlich der beiden High-School-Lehrerinnen muß gesagt werden, daß es sich um äußerst zuverlassige Kolleginnen handelt: verbindliche Absprachen werden eingehalten, insbesondere mit Jennifer Sears hat des öfteren eine gemeinsame Unterrichtsplanung und ein sehr kreativer und konkreter didaktisch-methodischer Austausch stattgefunden: z.B. zu Überlegungen des methodisch-didaktischen Vorgehens hinsichtlich zukünftiger Unterrichtsstunden, gemeinsames Erstellen und/oder Austauschen von worksheets (Arbeitsblättern), etc.

Fremdsprachendidaktisches Vorgehen und fremdsprachendidaktische Relevanz des Projektes

In erster Linie fördert natürlich das Schreiben von realen Texten mit wirklich-existierenden Kommunikationspartner schon die Fähigkeit, sich sinnvoll in der fremden Sprache auszudrücken, insbesondere auch dann, wenn es um Themen geht, die im direkten Erfahrungsbereich der Schüler der beteiligten Partnerschulen geht.Die Unterrichtsaktivitäten waren/sind jedoch nicht nur auf das reine Austauschen von eMail-Nachrichten von und nach den U.S.A. beschränkt. Folgendes Vorgehen hat sich für meinen Englisch-Unterricht als praktikabel und fremdsprachendidaktisch sinnvoll herausgestellt:

Vor- und Nachbereitung der eMails im Englisch-Unterricht:

Jede Gruppe hat in einem ersten brainstorming in der Zielsprache Englisch zuerst ihre Ideen zu ihrem Projekt entwickelt (first draft). Diese wurden dann gemeinsam in Plenum vorgestellt und anschließend verfeinert, ergänzt, verändert, etc. Evtl. formale Fehler in der Fremdsprache (Vokabeln, Grammatik, Ausdruck, etc.) wurden zum Schluß besprochen . Die Schüler in den einzelnen Arbeitgruppen haben dann eine Endfassung (final draft) in WORD verfaßt. Alle Texte, die dann als WORD-Dateien vorlagen, wurden von mir gesammelt und als "attachment"-Paket nach Texas geschickt. Dies war dann die Initialzündung für eine inzwischen sehr umfangreiche Kommunikation mit der Central High School in San Angelo/Texas.

Bei dem dann folgenden Austausch wurde im Grund genommen ähnlich verfahren:

  1. Jede Gruppe stellt auf Englisch im Klassenplenum eine kurze mündliche Inhaltsangabe (summary) der Antworten und neuen Fragen der amerikanischen Schüler dar. Diese Präsentation wird dann inhaltlich diskutiert, es werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Texanern und uns herausgearbeit, evtl auch schon neue Ideen für einen neuen Brief entwickelt, die dann in der späteren Projektgruppenarbeit (vgl. 3.) wieder aufgriffen werden.


    Diese summary wird dann auch schriftlich in WORD verfaßt und mir als Lehrer zur Kontrolle vorgelegt und von mir benotet. Bevor ich die benotete summary an den Schüler, der sie verfaßt hat, zurück gebe, kopiere ich eine unkorrigierte Fassung auf eine OHP-Folie und führe eine Fehlerbesprechung mit der Klasse durch. Der Name des Schülers wird dabei nicht genannt, auch wenn er bekannt ist, hat das nicht unbedingt negative Konsequenzen, weil alle Schüler diesem Verfahren unterzogen werden und insofern eine absolute Gleichbehandlung stattfindet. Die Schüler profitieren nach meiner Erfahrungen mehr von einer solchen aktiven Korrektur, weil sich der einzelne Schüler vermutlich wenig mit meiner mit roter Tinte durchgeführten Korrektur befaßt.
     

  2. Jede Gruppe stellt darüber hinaus dem Klassenplenum eine monolinguale Vokabelliste der neuen, für sie unbekannten Vokabeln, zur Verfügung. Diese Vokabeln müssen auch von der gesamten Klasse gelernt werden und werden dann und wann in möglichst kommunikativ orientierten "Vokabeltests" von mir abgefragt.
     

  3. Die neue projektspezifische Aufgabenstellung für die einzelnen Projektgruppen, die vorher im Klassenplenum schon erarbeitet wurde (vgl.1.) wird dann in den einzelnen Gruppen in ähnlicher Weise durchgeführt wie dies unter IV.a) beschrieben wurde, d.h. es werden neue Texte in Englisch je nach Aufgabenstellung verfaßt, die dann nach der unter IV.a) beschriebenen Prozedur zum Schluß an die am Austausch beteiligten Schulen in die U.S.A. verschckt werden. Hier noch einmal eine skizzenhafte Darstellung:

first draft of text (in MSWORD) by students -----> discussion and correction in classroom ----> second and final draft by students -----> teacher collects all MSWORD files of students‘ texts --------> teacher sends eMail + MSWORD file attachments of students‘ texts to the teacher in the U.S.A.[ ------> American class answers our letters -------> American teacher sends MSWORD files of her students‘ texts to BBS Winsen] ------> cf. IV.1., etc. etc., .....

Es sind inzwischen eine Vielzahl von Briefen/Texten hin und her gewandert und sind zumindestens von mir (B.K.) auch intensiv in der dargestellten Weise für den Englisch-Unterricht genutzt worden. Inzwischen stellen wir Überlegungen an, wie wir über den Austausch von nur geschriebenem Material hinausgehen; z.B. kleinere oder größere Präsentation erstellen und austauschen, die durch digitalisierte Bilder/Graphiken, etc. ergänzt werden. Wir sind gerade Mitten in einem topic of the week der sich mit transport and tourism in den jeweilgen Regionen befaßt, bei diesem Thema wollen wir zum ersten Mal auf nicht nur geschriebenes Material sondern auf Bilder, Prospekte, Zeitungsausschnitte, Fahrpläne, etc. zurückgreifen, die das Geschriebene illustrieren sollen.

Darüber hinaus befassen sich noch zwei Schüler aus der Klasse mit der Übertragung unserer BBS Winsen "homepage" ins Englische. Dies geschieht nicht in der Form einer ‘platten‘ Übersetzung, sondern die Schüler machen sich Gedanken, wie sie die verschiedenen Schulformen unserer Schule adäquat darstellen, darüber hinaus haben sie eine spezielle Info-Seite über das duale System, dem Herzstück unserer beruflichen Bildung, erstellt. In den meisten Ländern der Welt gibt es diese Art der Berufsausbildung nicht. Diese englischen Informationen bieten für englischsprechende Interessenten dann in Zukunft eine gute Möglichkeit an, sich über unsere Schule und deren Zielsetzungen zu informieren.

Eine kurze fremdsprachendidaktische Bewertung dieser verschiedenen Schülerprojekte soll unter V. stattfinden.

  1. Das beschriebene Projekt soll erst einmal gegen Mitte Mai 1998 beendet werden. Dann werden die Schüler die gesamten Ergebnisse ihres jeweiligen eMail-Austausches präsententieren:

Abschließend zu diesem Punkt bleibt zu sagen, daß diese unter IV.a) und IV.1-IV.4. beschriebenen Schritte immer auch von ‘normalem‘ Englisch-Unterricht begleitet wurde, wenn dieses zum weiteren Gelingen des eMail-Projektes beitrug. Es wurden z.B. bestimmte dienliche Themen und Redemittel vor bzw. während des laufenden Projektes erarbeitet:

Wie schon aus dem oben Gesagten hervorgeht, ist der am eMail-Projekt orientierte Englisch-Unterricht auch weitgehend ‘normal‘,d.h. es wurden auch Dinge behandelt, eingeübt, etc. die man in einem lehrbuchorientierten oder durch sonstige didaktisierte Materialien orientierten Unterricht auch tut, der wesentliche Unterschied: dieser Unterricht findet in realen Kommunikationszusammenhängen statt (vgl. auch V.)

Zusammenfassende Bewertung des bisherigen Verlaufs des Projektes

Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten, die aber hauptsächlich durch interne schulorganisatorische Reibereien verursacht wurden (Raumänderungen, keine zuverlässigen Computerzugänge, etc.), lief das ganze Projekt nach ca. drei Wochen fast ohne großen Zeit- und Reibungsverluste. Wesentlichen Gründe die einen guten Verlauf gefördert haben:

Hinsichtlich des Wortschatzes und des Ausdrucksvermögens haben insbesondere die schwächeren Schüler große Fortschritte gemacht. Durch die praktische Anwendung der Sprache schleifen sich immer mehr neue Ausdrücke und Ausdrucksformen ein. Dies wird noch verstärkt durch ein systematisches Vokabel-Lernen von englischen Begriffen, die die Schüler sich selbst erarbeitet haben. Durch das Prinzip der regelmäßigen Korrektur ihrer eigenen Texte erfährt auch Grammatik als sinnvolle "tool box" einer Sprache eine höhere Anerkennung durch die Schüler.

Außerdem: durch die realen Texte der native speakers aus den U.S.A. erkennen meine Schüler, daß auch die Schüler auf der anderen Seite des Atlantik nicht immer perfekt sind. Durch diese Relativierung sehen sie, daß sie doch schon eine ganze Menge können, daneben spornt es ihren Ehrgeiz an, noch besser zu werden, weil sie sich durchaus mit den amerikanischen Schülern messen können.

Die Lernerfolgsbewertung kann in diesem Rahmen nur kurz ausfallen, ich bin mir jedoch sicher, daß die Schüler hinsichtlich sprachlicher Strukturen (Erweiterung des Wortschatzes, Ideomatik, angemessene Kommunikationsstrukturen, etc. ), als auch hinsichtlich kultureller und landeskundlicher Elemente relativ große Lernfortschriite gemacht haben. Außerdem werden bei diesem Projekt pragmalinguistsche Herangehensweisen besser verwirklicht als in einem didaktisch entfremdeten Lernbuch-Unterricht, weil die passende Situationen der Fremdsprachlichen Kommunikation nicht mehr geschaffen werden müssen, sondern als Basis vorhanden sind.

Zukünftige Perspektiven mit den Projektpartner

Wie schon oben angedeutet, soll das beschriebene Projekt erst einmal ab Mitte Mai 1998 nicht mehr die zentrale Stelle im Englisch-Unterricht der TG11 haben. Der zum Abschluß der Kl. 11 der gymnasialen Oberstufe notwendige Literatur-Unterricht, in dem bisher gelernte Formen der Textanalyse und –interpretation durch das intensive Lesen eines kleinen Romans vertieft werden sollen, wird dann bis zum Schuljahresende im Mittelpunkt des Unterrichts stehen.

Das eMail-Projekt soll jedoch nicht radikal abgebrochen werden. In den drei Wochenstunden, die zur Verfügung stehen, möchte ich zumindest die Einzelstunde für eine "kleinere Fortführung des Projektes nutzen. Dort könnte z.B. folgendes stattfinden:

Neben dem Englisch Austausch haben zwei Deutsch-KollegInnen mit den beiden oben erwähnten Schulen ein Projekt in Deutsch begonnen haben. Beide erwähnten Lehrerinnnen sind auch Deutsch-Lehrerinnen. Damit bleibt unser Projekt keine Einbahnstr. von den U.S.A. nach Deutschland, sondern Nancy Loes und Jennifer Sears profitieren jetzt von unsereren Deutsch-Schülern als Muttersprachler.

Über den reinen EMail/INTERNET – Austausch hinaus sollen zumindest mit der Central High School, San Angelo / Texas, U.S.A. Verhandlungen über einen "richtigen" Schüleraustausch geführt werden. Jennifer Sears wird im Juni 98 an einer pädagogischen Tagung in Leipzig teilnehmen und danach unsere Schule besuchen. Dann soll besprochen werden, wie man das bisher Begonnene durch gegenseitige Besuche erweitern und vertiefen kann. Die Medien eMail und INTERNET werden dabei eine zentrale Rolle spielen.

Am Anfang dieses Beriches wurde gesagt, daß die Schüler des TG11 versucht haben, mit einer Vielzahl von Schulen in Nordamerika in Kontakt zu treten. Inzwischen haben sich auch noch einige anderen Interessenten gemeldet, die jeoch für dieses Projekt nicht mehr zur Verfügung stehen können. Ich versuche jedoch, mit diesen Interessenten den Kontakt zwischen Lehrer und Lehrer bis zum nächsten Schuljahr aufrecht zu halten und dann evtl. diese Kontakte für weitere Projekte zu nutzen, oder für gemeinsame Projekte mit anderen interessierten Lehrern unserer Schule und den entsprechenden Schulen bzw. Lehrern in Nordamerika.

Zum Abschluß möchte ich sagen, daß meinen Schülern und mir der bisherige Verlauf des Projektes sehr viel Spaß bereitet hat. Ich werde mit Sicherheit noch eine Vielzahl solcher Projekte mit meinen Schülern durchführen.